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Abschlusskonzert der Laacher Orgelkonzerte - mit Schubert, Impressionismus und Glockenklängen

Am Freitag, den 5. Oktober 2018 findet um 19.00 Uhr in der Abteikirche Maria Laach das letzte Orgelkonzert der Reihe Laacher Orgelkonzerte 2018 statt.

Dazu hat sich Hausorganist Gereon Krahforst ein angemessenes und ansprechendes Programm ausgedacht: zu Beginn, in der Mitte und am Ende spielt er fulminante Stücke von Marcel Dupré gleichsam als Eckpfeiler und Raumtrenner: anfangs den „Marche“, später das rhythmisch markante Carillon  - eine Art Toccata mit Glockenklängen, sowie am Ende das virtuose Finale, aus dessen sieben Orgelstücken op. 27.

Zudem gedenkt Krahforst auf besondere Weise des 100. Todesjahres von Claude Debussy, dem großen Impressionisten der Musik zwischen Tradition und Moderne und Erfinder neuartiger, aparter und exotischer Klänge. Von ihm spielt er diverse berühmte Klavierwerke, farbig für die Orgel eingerichtet und registriert: bei „die versunkene Kathedrale“ und „das Mädchen mit den Flachshaaren“ klingen allein die Titel schon wie Gemälde von Monet; des weiteren erklingen Debussys berühmte zwei kleine Arabesken, die zu den bekanntesten Klavierwerken gehören. Dazwischen ist ein weiteres Klavierwerk, für Klavier zu vier Händen, ebenfalls in Orgelfassung zu hören: das sehnsuchtsvolle, hoch lyrische, wunderschöne Rondo in A-Dur von Franz Schubert, aus dem man den großen Komponisten von über 600 Liedern deutlich als Liedermacher heraushört - neben einem dramatischen Grand Choeur von Zsolt Gardonyi, einem emeritierten Musiktheorieprofessor aus Würzburg mit ungarischen Wurzeln, sowie einem kleinen Werk des Briten Charles W. Stanford.

Die Laacher Orgelkonzerte 2019 starten am 10. Mai, unter anderem mit einer Orgelsymphonie von Widor.

Die Dauer des Konzerts beträgt ungefähr 60 Minuten; der Eintritt ist frei; am Ende wird eine Kollekte gehalten.